Frau Gehrke-Lajovita präsentiert Ihnen eine Auswahl ihrer Unikate und somit einen kleinen Einblick in ihre kreative Bandbreite. Auftragsarbeiten nach ganz persönlichen Wünschen und Vorstellungen werden gerne entgegen genommen.
Zitat der Künstlerin:
"Das Unikat ist Ihre und meine Garantie, sowie die damit verbundene Wertsteigerung meiner Werke."
Selbst der Meisterfälscher Kujau bestätigte der Künstlerin, dass selbst er sie nicht fälschen könne.
Ihre Bilder, Ausdruck einer tiefen Lebendigkeit, zeigen einen Auschnitt aus dem Gefühlsleben eines Menschen, der sein Umfeld auf eine besonders sensible Art beobachtet und diese impressionistischen Momente kreativ und phantasievoll festhält

The artist here presents a small selection of her original works to give you some insight into her creative range. Commissions for specific pictures to be executed according to personal wishes and ideas are welcome, too.
Artist's quote:
„The one-off original is your and my guarantee – as well as my works' increase in value resulting from it.“
Even the German master forger Kujan once asserted that he was unable to forge R. Gehrke's unmistakable style.
Her pictures express an intense aliveness and show glimpses of the emotional life of a person observing her surroundings in a highly sensitive manner and recording those impressionistic moments in creative and imaginative ways.


Spiel mit den Konturen des Zufalls...........

Am Anfang des künstlerischen Weges von Roswitha Gehrke stand die Zusage eines Stipendiums an der Folkwangschule– Essen. Umwege blieben nicht aus, erwiesen sich aber letztlich ebenso wie die Zusammenarbeit mit den Künstlern wie Schwab (Düsseldorf) oder Duffek (Wien ) als sehr sinnvoll.So zeigt sich R. Gehrke heute als eine Künstlerin, die ihren eigenen unverwechselbaren Stil geprägt hat. Tastende Entwicklungsversuche längst hinter sich gelassen beherrscht sie heute eine Vielzahl komplizierter bildnerischer Techniken (u. a. die Aquatinta-Radierung) und weitere gestalterischer Vorgänge.Oberstes Anliegen in ihrem Schaffen ist dabei die Synthese aus Geschehen und Gestalten. Um dies zu erreichen, geht die Künstlerin von einer Farbmonotypie aus, die anschließend in mehreren Prozessen überarbeitet wird. Soll dieses Verfahren die gewünschte Wirkung zeigen, müssen bereits im Vorfeld sehr genaue Vorstellungen erarbeitet werden, um die Monotypie-Prozesse rechtzeitig beeinflussen zu können. Das bedeutet: die Künstlerin verleiht dem Prinzip Zufall die ihm inhärenten Konturen.Als Ergebnis gelingen subtile Arbeiten von hohem ästhetischen Reiz, deren besondere Wirkung aus dem Wechselspiel von gegenständlicher Ausformung, sowie die vom Zufall bestimmte Vorgabe herrührt, zu dem zuletzt noch eine gewisse Abstraktion in der endgültigen und anschließenden Überarbeitung tritt.

Alfred Pointner,  Museum Kunsthaus Heylshof, Worms

Ausstellungen/Orte                                                                            Werke im öffentl. u. priv. Besitz


-Museum Heylshof, Worms                                                               -Rathaus der Stadt Worms
-Galerie Prinz, Baden Baden                                                             -Deutsche Lebenshilfe Göllheim
-Rosengarten Mannheim                                                                   -Rathaus Dirmstein
-Galerie PIPAPO, Mannheim                                                             - DRK-Worms
-EWR-Rheinhessen, Worms                                                            - Illustration eines Sagenbuchs für
-DRK-Worms                                                                                          EWR-Rheinhessen als Präsent an
-Deutsche Lebenshilfe Worms                                                           Kommunen in Deutschland, Schweiz.                                                  
-Rathaus Dirmstein                                                                            - BMW-Niederlassung, Saarbrücken
-Rathaus Hillesheim                                                                          - Mercedes-Niederlassung Mülheim/Ruhr
-Rathaus Großrosseln                                                                       - J.K. Musikverlag und UNICEF 
-Galerie Anne, Erfweiler/Pirmasens                                                - Pharmakonzerne
-Penta Hotel, Heidelberg                                                                   - Historische Schloßmühle, Horbruch
-Kulturamt Saarbrücken                                                                     - Oskar Lafontaine
-Schlößchen, Püttlingen                                                                     -  Ephraim Kishon 
-Historische Schloßmühle, Horbruch                                              - Weingüter in Rheinhessen
-Benidorm und Altea, Spanien                                                          - Ärzte, Rechtsanwälte, Makler, Juweliere                                                    
-Biennale de Peinture de Forbach
-Galerie Formhaus, Oberhausen
-Galerie Torhaus, Bottrop
-Galerie am Brunnen, Bensberg
-Kölner Bank, Rodenkirchen
-Art Karlsruhe
-Kurhaus Baden Baden

Mitglied des Kunstvereins Art Baden Baden

Spiel mit den Konturen des Zufalls...........

Seit Wilhelm Dilthey im vorigen Jahrhundert die bis dahin unübliche Auffassung vertrat, bei der Kunstinterpretation solle „das Werk des Lebens“ des Künstlers vertreten werden, gerieten diejenigen bald in die Minderheit, die das Werk als solches ins Zentrum der Betrachtung rücken, gegen eine allzu enge Bindung der Kunst an biografische Zufälligkeiten der Person des Künstlers.
zu diesen Minderheiten gehörten interessanterweise durchweg die Künstler selbst. Sie, deren subjektives Inneres mit ihrem Tun doch sehr verwoben ist, wie wohl bei keiner anderen Profession, möchten gerade nicht, dass ihre eigenständige künstlerische Hervorbringung aus den äußeren Zufällen des Lebens deterministisch hergeleitet werden.
Konsequenterweise meint auch R. Gehrke, dass für die Kunstinteressierten Bilder doch interessanter sein müssten als Biografien, wenngleich ihre durch den Ingenieursberuf des Vaters bedingte, in der Karibik verbrachte Kindheit und Jugend, der Ausformung ihres auch durch Zauber und Buntheit geprägten Stils gewiss nichts entgegenstand.
1962 nach Deutschland gekommen und ausgehend von einem Stipendium der Essener Folkwang-Schule und nach enger Zusammenarbeit mit Künstlern wie Schwab und Duffek hat R. Gehrke einen Stil entwickelt, der auf solidem handwerklichem Können beruht, partlich der Beherrschung verschiedener schwierig zu handhabender traditioneller Techniken.
Aus diesem sicheren Grund entwickelte die Künstlerin im Handruck ihre Farbmonotypien, die in Mischtechnik Schicht für Schicht überarbeitet werden, wobei das kontrollierte Spiel mit dem Zufall längst zum ästhetischen „Alleinstellungsmerkmal“ des Gehrke Stils wurde, nicht zufällig, sondern unumstößlich ist die Entscheidung der Künstlerin für das Unikat. Zweit-
Anfertigungen sind von ihr nicht zu haben.
Den technischen Schichten der Herstellungsverfahren korrespondieren die Bedeutungsschichten der Werke R. Gehrkes. Eindeutig identifizierbare Gegenständlichkeit ist durch flochten, fundiert, überlagert von changierenden Rätseln und Symbolen, eine Schaffensweise, die der zentralen Eigenschaft aller Kunst, ihrem Rätselcharakter, eine neue eigenwillige Interpretation abringt.

Jörg Schenk (Literaturwissenschaftler und Kunsthistoriker)

Since Wilhelm Dilthey expressed the previously unfamiliar view last century that any interpretation of art should take the „work of the artist's life“ into consideration, those who wish to focus their observation on the work as such, as opposed to forging too close a link between the art and the biographical vagaries of the artist's life, soon found themselves in the minority. Interestingly, most of the artists themselves formed part of this minority. They, whose subjective inner being is closely interwoven with their doings – more so, perhaps, than in any other profession –, reject these very attempts to trace back their singular artistic expression to the external vagaries of life in a deterministic manner.
Accordingly, R. Gehrke also thinks that art lovers should be more interested in pictures than biographies, after all, even if her childhood and youth, which were spent in the Caribbean owing to her father's profession as an engineer, surely did nothing to hinder the formation of her magical and colourful personal style.
Having come to Germany in 1962, where she earned a scholarship to the Folkwang School at Essen and worked closely with artists such as Schwab and Duffek, R. Gehrke developed a style firmly based on solid technical skills, including the mastery of various difficult traditional techniques.
On this solid basis, the artist developed her hand-printed, coloured monotypes, which are reworked layer by layer in mixed technique. In this process, the controlled game with chance has long been the esthetic feature setting her style apart from all others. The artist's decision to produce nothing but one-off orginals is not random but unshakeable. Duplicates are not to be had from her.
The technical layers of the creation process correspond to the layers of meaning in the works of R. Sasserman. Clearly identifiable representational features are interwoven, underpinned and superimposed with and by flickering mystery, riddles and symbols, a process of creation which wrests a new and highly original interpretation from art's central characteristic, its enigmatic nature.

Jörg Schenk (Literaturwissenschaftler und Kunsthistoriker)